
Enrico Busia ist ein italienischer Tenor, der sich vorwiegend der Alte Musik widmet.
Seine besondere Leidenschaft gilt dem italienischen Repertoire des Frühbarock
Er sang die Hauptrolle in Monteverdis Orfeo in New York und Tschekien, Testo in Monteverdis Combattimento in Reykjavik und Florenz, Marienverspers in Oslo.
Er gründete das Elegos Ensemble, mit dem er in Deutschland, Dänemark, Island und Costa Rica verschiedene Programme aufgeführt hat.
L’Orfeo – Qual onor di te sia degno
Enrico Busia studierte Linguistik in seiner Heimastadt Florenz und nahm parallell dazu Kompositionsunterricht am Conservatorio Cherubini.
Er studierte Gesang am Conservatorio Cherubini bei Prof. Leonardo De Lisi und später bei Prof. Carola Guber an der Hmt Leipzig, wo er sein Bachelorstudium abgeschlossen hat. 2015 bis 2018 studierte er Barockgesang an der Hochschule für Künste Bremen bei Gemma Bertagnolli und Peter Kooij.
2022 – 2023 nahm er an das Programm AVES (Avanced Vocal Ensemble Studies)der Schola Cantorum Basel teil, unter der Leitung von Paul Agnew, Stratton Bull und Björn Schmelzer.
Er besuchte aktiv Meisterkurse von Barockspezialisten wie u.a. Rinaldo Alessandrini, Emma Kirkby, Gloria Banditelli, Gerd Tuerk, Mark Tucker, Charlotte Lehmann.
Er war Preisträger beim 11. Wettbewerb Fatima Terzo (Vicenza, Italien).
Am Teatro Olimpico di Vicenza sang er die Rollen des Primo Pastore und Apollo in der Oper “L’Orfeo”, und den Eumete in “Il ritorno di Ulisse in patria” von C. Monteverdi. Er sang den Testo in Monteverdis “Combattimento di Tancredi e Clorinda” in Vicenza, Modena und Padova (Italien).
Im Bereich Oper sang er auch u.a. in La Semiramide riconosciuta von J.A. Hasse (Ircano), Il mondo della luna von J. Haydn (Cecco), L’incoronazione di Poppea (Liberto/Soldato).
Er arbeitet auch regelmässig im Bereich Konzert und sang mit verschiedenen Vokalensembles und Choeren wie u.a. Ensemble 1684 (Leipzig), Camerata Vocale Bozen, Eclats de France (Wien), La Cetra Vokalensemble (Basel), Festina Lente (Rom), Opernchor Oldenburg.
